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Besichtigung einer Maschinenfabrik
Mitglieder des Heimatvereins Gemen hatten jetzt Gelegenheit, die Maschinenfabrik Kemper in Stadtlohn zu besuchen. 1908 gegründet als Landmaschinenhandel und Werkstatt ist das Unternehmen heute spezialisiert auf hochtechnisierte Erntemaschinen und hat damit weltweit Erfolg. Nach Begrüßung durch den Leiter der Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung, Richard Wübbels, der auch Vorstandsmitglied im Heimatverein ist, informierte Christan Kersten, bei Kemper u.a. zuständig für das Marketing, über den Werdegang und die wechselnden Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens. Waren in den 1950-iger Jahren Stalldungstreuer und Ladewagen Arbeitsschwerpunkte, so sind es heute Feldhäcksler mit bis zu 12 Reihen Arbeitsbreite für Maschinen mit bis zu 1.000 PS, Pick up Geräte für die Grasernte und seit neuestem auch Maiskolbenpflücker. Im Unternehmen, das seit 1997 zum John Deere Konzern gehört, sind 250 Mitarbeiter tätig, 30 Lehrlinge lernen dort ihr Handwerkszeug. Den Abschluß des Besuches bildete ein Rundgang durch die Werkshallen; einige Fotos siehe unter Galerie.
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